ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg, die Seele ist Teil davon

ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg, die Seele ist Teil davon

ie Seele im Mittelpunkt. Das Prinzip als  Österreichischer Rettungsdienst – ÖRD und seiner gesamten Organisation.
Denn was die Seele ist, hat für den Menschen seine eigene, unterschiedliche Bedeutung. Ist ihr “Aufenthalt” im Herzen? Ist sie die eigentliche Energiequelle unseres physischen Daseins?
Wenn wir von Paramedizin – also auch dem allgemeinen Begriff „Rettungsdienst mit Qualität und Seele” sprechen, dann bedeutet das für die Mitarbeiter im ÖRD, dass neben der sanitätsdienstlichen, pflegetechnischen und medizinischen Qualifikation der einzelne Mensch in seiner Gesamtheit immer im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen muss: Seine Hilfebedürftigkeit, Gedanken, Anliegen, seine Gefühle und auch physischen und psychischen Ängste.

Ein Verunfallter, vielfältig auch psychisch kranker Mensch ist in einer Ausnahmesituation. Er fühlt sich dabei oftmals nicht nur schwach und hilflos, sondern weg aus seiner vertrauten Umgebung. Verlassen, abgeschoben, nicht mehr gebraucht. Das schmerzt und  tut “in seiner Seele weh!”

Im sanitätsdienstlichen Bereich, im Rettungswagen, teils oder gänzlich unbekannten Hilfskräften, Sanitätern, Notärzten und Rettungshundeführern fehlt der Person der Schutz der eigenen vier Wände, die Nähe seiner Lieben und seine vertraute Umgebung. In so einer Situation ist er besonders auch auf die menschliche Seite der Hilfskräfte angewiesen. Denn jeder Ausnahmefall – und da sind wir wieder beim Rettungsdienst – kann auch eine Verletzung der Seele, des Inneren, des zutiefst Menschlichen sein.

Aus der Seele heraus entsteht das jederzeit machbare Prinzip der ÖRD Mitarbeiter:

„Menschlichkeit ist unser Weg“

Die Seele des Hilfebedürftigen braucht Verständnis, Zuwendung, Ehrlichkeit und sensiblen Umgang. Sie braucht Menschen, die ihr Orientierung, Hoffnung und Vertrauen geben, sie verstehen versuchen und stützen. 
Der betroffene Mensch braucht nicht nur helfende Hände, hohe fachliche Qualität unserer Sanitäter, der Notärzte  und anderer „Krankenberufungen“ bei jeder ihrer Handlung und widersprechen nicht dieser selbst gesetzten Werte Grundeinstellung.

Im  Glauben und Wissen an diese Tatsache sehen wir das als wesentlichen Teil in Erfüllung unserer Aufgabe, neben dem Anspruch und Ziel auf höchste medizinische Qualität. Die Sorge um das psychische Wohlergehen, um die Seele jener Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, in Anspruch nehmen.

Unser Job ist nicht ein anonymisierter Transportdienst mit Blaulicht zu sein, mit Mitarbeitern die sonst nicht so recht wissen was mit der Zeit anzufangen ist. 
Das Ziel im ÖRD ist höchste technische und sanitätsmedizinische Qualität im Rettungsdienst, mit Anspruch der Hilfebedürftigen auf Einbeziehung der Seele, eben Menschlichkeit.

Wir sehen durchaus die christlich begründete Grundhaltungen als Basis unseres Tuns, aber ohne Unterscheidung der Konfessionen. Damit wir diesen Anspruch auch gemeinsam in die Tat umsetzen können, haben wir die Grundsätze für unsere sanitätsdienstlichen Tätigkeiten beschrieben.

Sie umfasst eine eben menschliche Haltungen zu unserer Kultur im Umgang mit den Menschen und den Tieren, unserer Umwelt, geben den MitarbeiterInnen Orientierung. Wir definieren, worin diese Werteregel Ausdruck findet und woran Hilfebedürftige und auch  Patienten ein christliches kulturelles Profil erkennen sollen. Ein anderer Begriff, aber das Gleiche aussagend: Ethik im Rettungsdienst, in der Paramedizin, die Orientierung in schwierigen Entscheidungssituationen bietet.

Auf diesen ÖRD Grundlagen mit allen MitarbeiterInnen, bauen wir am Weg der Menschlichkeit weiter, um zu optimieren und den Bedürfnissen der Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, anzupassen. 
Immer dort, wo es erfolgversprechend erscheint. Wir tun das auch, um unseren Weg zu schaffen, in dessen Mittelpunkt der Mensch ist, was er immer sein wird: ein Mensch in all seiner Einzigartigkeit, Besonderheit und mit all seinen Gefühlen, Hoffnungen und Sehnsüchten, seinen momentanen Problemen, Ängsten.

Rettungsdienst und sein Umfeld ist ausschließlich Profisache! 
Professionalität setzt voraus, dass der /die Helfer, SanitäterIn, PflegerIn, Rettungshundeführer, Wasserretter usw. das Helfen nicht nur intensiv gelernt hat, sondern es professionell um- und einzusetzen versteht.
Damit setzen wir uns bewusst selbst einen hohen fachlichen, sachlichen, ethischen Anspruch, der meistens, aber wissend nicht immer erfüllbar sein wird. 
Unvorhergesehenes im Geschehen kann auch unsere ÖRD MitarbeiterInnen an Grenzen führen. 
Deshalb arbeiten wir daran, dass die Erwartung an uns im Alltag auch meist gelingt.

Was dabei für uns entscheidend ist:

  • Wir verfolgen Antworten auf Probleme, für die es im System noch keine Lösung gibt. Mit Innovationen, die nichts umstürzen, aber vieles besser machen können.
  • Wir sehen dabei Kooperationen auf Augenhöhe mit anderen Diensten als wesentlichen Bestandteil unseres Weges.
  • Wir wirtschaften effizient und nicht eigennützig, um genügend Ressourcen für unseren Weg in die Zukunft aufzubringen, den Weg der Menschlichkeit.
  • Unsere Institution ÖRD, die Landesverbände, Bezirksstellen und Einrichtungen stehen dem hilfebedürftigen Menschen und den Tieren offen, denn wir leben die Gemeinnützigkeit als Grundsatz.
  • Es wächst seit der Entstehung des ÖRD Bundesverbandes 1982 von einzelnen Gesellschaften zu einer starken Gemeinschaft.
  • Und wir setzen alle gemeinsam die uns eigenen Talente, Interessen und das Erlernte – ganz im Geiste des 
  • Weges der Menschlichkeit  ein.

Weges der Menschlichkeit  ein.

BSR Hermann DOMINIK, Präsident 
ÖRD Bundesverband       Salzburg

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