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Ambulanzdienst mit Kompass und Landkarte

Freiwillige, also nebenberufliche  Sanitäter des ÖRD zu Gast im Jugenderholungsheim Bürserberg / Tschengla. Hier galt es den Jugendlichen die wichtigsten Punkte der Ersten Hilfe praxisnahe vorzustellen  und dem ein oder anderen eine Wiederholung anzubieten.  Einige Jugendliche bewiesen sich schon als „durchaus ambitionierte Retter.“ Aber auch die ÖRD Sanitäter werden in physischen Anforderungen ausgebildet und trainiert. Auch mit Landkarte und Kompass.

Denn es ist im Ernstfall ausgesprochen wichtig, dass der Sanitäter helfen kann und nicht selbst wegen Überlastung und physischer Überlastung zum Hilfesuchenden wird.

Die Jugentlichen hatten einen riesen Spaß an der Sache. Bei extremer Hitze einen tollen Orientierungslauf und dabei auch noch drei abgearbeitete Notfälle, mit leichten bis einer Schwerverletzung hatten alle großes Interesse mit den Jugendlichen zu arbeiten. 
Danke den Organisatoren,  ganz besonders den Verantwortlichen Jürgen Küng und Martin Ludescher für diesen tollen Tag und die Einladung des ÖRD zur mobilen Ambulanzleistung. 

ÖRD Bezirksstelle Feldkirch – Mobile Sanitätswache  8/2018

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Schwerpunkt Schulung

Es fand ein Schulungsabend  statt. Die Übung wurde im alten Lungenkrankenhaus in Gais abgehalten. Schwerpunkt des Schulungsabend war die Reanimation, Arbeiten mit dem Bergetuch, sowie das Arbeiten mit der Vakuummatratze. 

„Es ist uns sehr wichtig das unsere  Rettungssanitäter die Reanimation im Schlaf können, sowie das Arbeiten mit den Geräten“. Großes Augenmerk auf die 2 Helfermethode bei der Reanimation. „Diese muss ohne Fehler bei unserem Personal sitzen auch dann, wenn Passanten versuchen die Einsatzkräfte zu behindern in dem Sie das Personal attackieren und wissen wollen was nun genau passiert.“ Weiter Schulungsschwerpunkte sind fortlaufend als Fortbildungsmodule terminisiert.

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ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg, die Seele ist Teil davon

ie Seele im Mittelpunkt. Das Prinzip als  Österreichischer Rettungsdienst – ÖRD und seiner gesamten Organisation.
Denn was die Seele ist, hat für den Menschen seine eigene, unterschiedliche Bedeutung. Ist ihr “Aufenthalt” im Herzen? Ist sie die eigentliche Energiequelle unseres physischen Daseins?
Wenn wir von Paramedizin – also auch dem allgemeinen Begriff „Rettungsdienst mit Qualität und Seele” sprechen, dann bedeutet das für die Mitarbeiter im ÖRD, dass neben der sanitätsdienstlichen, pflegetechnischen und medizinischen Qualifikation der einzelne Mensch in seiner Gesamtheit immer im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen muss: Seine Hilfebedürftigkeit, Gedanken, Anliegen, seine Gefühle und auch physischen und psychischen Ängste.

Ein Verunfallter, vielfältig auch psychisch kranker Mensch ist in einer Ausnahmesituation. Er fühlt sich dabei oftmals nicht nur schwach und hilflos, sondern weg aus seiner vertrauten Umgebung. Verlassen, abgeschoben, nicht mehr gebraucht. Das schmerzt und  tut “in seiner Seele weh!”

Im sanitätsdienstlichen Bereich, im Rettungswagen, teils oder gänzlich unbekannten Hilfskräften, Sanitätern, Notärzten und Rettungshundeführern fehlt der Person der Schutz der eigenen vier Wände, die Nähe seiner Lieben und seine vertraute Umgebung. In so einer Situation ist er besonders auch auf die menschliche Seite der Hilfskräfte angewiesen. Denn jeder Ausnahmefall – und da sind wir wieder beim Rettungsdienst – kann auch eine Verletzung der Seele, des Inneren, des zutiefst Menschlichen sein.

Aus der Seele heraus entsteht das jederzeit machbare Prinzip der ÖRD Mitarbeiter:

„Menschlichkeit ist unser Weg“

Die Seele des Hilfebedürftigen braucht Verständnis, Zuwendung, Ehrlichkeit und sensiblen Umgang. Sie braucht Menschen, die ihr Orientierung, Hoffnung und Vertrauen geben, sie verstehen versuchen und stützen. 
Der betroffene Mensch braucht nicht nur helfende Hände, hohe fachliche Qualität unserer Sanitäter, der Notärzte  und anderer „Krankenberufungen“ bei jeder ihrer Handlung und widersprechen nicht dieser selbst gesetzten Werte Grundeinstellung.

Im  Glauben und Wissen an diese Tatsache sehen wir das als wesentlichen Teil in Erfüllung unserer Aufgabe, neben dem Anspruch und Ziel auf höchste medizinische Qualität. Die Sorge um das psychische Wohlergehen, um die Seele jener Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, in Anspruch nehmen.

Unser Job ist nicht ein anonymisierter Transportdienst mit Blaulicht zu sein, mit Mitarbeitern die sonst nicht so recht wissen was mit der Zeit anzufangen ist. 
Das Ziel im ÖRD ist höchste technische und sanitätsmedizinische Qualität im Rettungsdienst, mit Anspruch der Hilfebedürftigen auf Einbeziehung der Seele, eben Menschlichkeit.

Wir sehen durchaus die christlich begründete Grundhaltungen als Basis unseres Tuns, aber ohne Unterscheidung der Konfessionen. Damit wir diesen Anspruch auch gemeinsam in die Tat umsetzen können, haben wir die Grundsätze für unsere sanitätsdienstlichen Tätigkeiten beschrieben.

Sie umfasst eine eben menschliche Haltungen zu unserer Kultur im Umgang mit den Menschen und den Tieren, unserer Umwelt, geben den MitarbeiterInnen Orientierung. Wir definieren, worin diese Werteregel Ausdruck findet und woran Hilfebedürftige und auch  Patienten ein christliches kulturelles Profil erkennen sollen. Ein anderer Begriff, aber das Gleiche aussagend: Ethik im Rettungsdienst, in der Paramedizin, die Orientierung in schwierigen Entscheidungssituationen bietet.

Auf diesen ÖRD Grundlagen mit allen MitarbeiterInnen, bauen wir am Weg der Menschlichkeit weiter, um zu optimieren und den Bedürfnissen der Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, anzupassen. 
Immer dort, wo es erfolgversprechend erscheint. Wir tun das auch, um unseren Weg zu schaffen, in dessen Mittelpunkt der Mensch ist, was er immer sein wird: ein Mensch in all seiner Einzigartigkeit, Besonderheit und mit all seinen Gefühlen, Hoffnungen und Sehnsüchten, seinen momentanen Problemen, Ängsten.

Rettungsdienst und sein Umfeld ist ausschließlich Profisache! 
Professionalität setzt voraus, dass der /die Helfer, SanitäterIn, PflegerIn, Rettungshundeführer, Wasserretter usw. das Helfen nicht nur intensiv gelernt hat, sondern es professionell um- und einzusetzen versteht.
Damit setzen wir uns bewusst selbst einen hohen fachlichen, sachlichen, ethischen Anspruch, der meistens, aber wissend nicht immer erfüllbar sein wird. 
Unvorhergesehenes im Geschehen kann auch unsere ÖRD MitarbeiterInnen an Grenzen führen. 
Deshalb arbeiten wir daran, dass die Erwartung an uns im Alltag auch meist gelingt.

Was dabei für uns entscheidend ist:

  • Wir verfolgen Antworten auf Probleme, für die es im System noch keine Lösung gibt. Mit Innovationen, die nichts umstürzen, aber vieles besser machen können.
  • Wir sehen dabei Kooperationen auf Augenhöhe mit anderen Diensten als wesentlichen Bestandteil unseres Weges.
  • Wir wirtschaften effizient und nicht eigennützig, um genügend Ressourcen für unseren Weg in die Zukunft aufzubringen, den Weg der Menschlichkeit.
  • Unsere Institution ÖRD, die Landesverbände, Bezirksstellen und Einrichtungen stehen dem hilfebedürftigen Menschen und den Tieren offen, denn wir leben die Gemeinnützigkeit als Grundsatz.
  • Es wächst seit der Entstehung des ÖRD Bundesverbandes 1982 von einzelnen Gesellschaften zu einer starken Gemeinschaft.
  • Und wir setzen alle gemeinsam die uns eigenen Talente, Interessen und das Erlernte – ganz im Geiste des 
  • Weges der Menschlichkeit  ein.

Weges der Menschlichkeit  ein.

BSR Hermann DOMINIK, Präsident 
ÖRD Bundesverband       Salzburg

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Mangelhafte Flüssiggasflaschen im Umlauf.

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat darüber informiert, dass in Norwegen zirka 4.000 mangelhafte Flüssiggasflaschen des Herstellers: Laizhou Kingsky Machinery Manufacturing Co. Ltd, China, importiert wurden. 

Betroffen sind Flüssiggasflaschen der Type LPG 26.2L-1 mit den Seriennummern 051201 bis 051250.Die gegenständlichen Flüssiggasflaschen weisen Mängel in der Kennzeichnung (fehlende Kennzeichnung gem. § 11 ODGVO) sowie bei der Dokumentation auf und entsprechen somit nicht den Bestimmungen der Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit für Ortsbewegliche Druckgeräte (ODGVO, BGBl. II Nr. 291/2001, zuletzt geändert durch BGBl. II 496/2003).
Zirka 1.000 der 4.000 mangelhaften Gasflaschen wurden bereits am norwegischen Markt gefunden. 
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche mangelhaften Flüssiggas- flaschen auch nach Österreich gelangt sind.

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Hundetraining mit positiver Bestärkung

Hundetraining mit positiver Bestärkung, oder gewaltfreies Hundetraining 1968 und heute

Es war im Jahr 1968 als ich als Kind meinen dritten Hund in meinem Leben bekommen habe. Der erste den ich mir von meinem ersparten Geld selbst gekauft habe. Einen Pudel namens Jupiter, kurz Jupi. Damals gab es fast keine Hundeschulen oder Bücher über Hundeerziehung. Es wäre bei uns in der Familie auch niemanden eingefallen wozu das gut sein soll, die Erziehung des Hundes war eine klare Sache. Es wurden Grenzen gesetzt (die Küche war tabu für Jupi) welche liebevoll aber sehr bestimmt und konsequent durchgesetzt wurden. Für besondere Leistungen gab es etwas das man heute als Leckerlie bezeichnet und 1968 noch “Belohnung” genannt wurde. Es gab noch wenig industrielles Hundefutter und Zubehör. Das Halsband und die Leine hat der Schuster in der Nachbarschaft angefertigt und gefüttert wurde er mit dem was so da war. Die Belohnung oder die Leckerlies waren, inzwischen steinharte, selbst gebackene Weihnachtskekse die übrig geblieben waren. Gassi gehen gab es nicht wir hatten einen Garten. 

Wenn, dann begleitete er uns bei unseren Sonntags Spaziergängen und war auch sonst überall dabei, bei allem was die Familie so machte.
Und wie war nun so das Leben mit Jupi? Ein Traum! Um 6 Uhr Früh bekam er von meiner Mutter den Auftrag mich zu wecken, er stürmte in den ersten Stock in mein Zimmer, zog mir die Bettdecke weg, sauste wieder hinunter um mit einem alten harten Weihnachtskeks belohnt zu werden. Er ging brav an der Leine, was es heisst bei Fuss zu gehen wusste keiner von uns, es genügte das er ohne zu ziehen neben uns ging. Er bellte keine Leute an, jagte keine Radfahrer (Jogger gab es noch nicht), und schlief in seinem Körbchen. Die Welt war damals so einfach klar und geregelt. Die Dinge aus welchen man heute eine Wissenschaft macht waren damals unbekannt und wurden dennoch erfolgreich eingesetzt.

MANN LEUTE DAS WAR VOR 50 JAHREN!!! Und heute? Ein halbes Jahrhundert später? Ist es nicht traurig das man heute noch Menschen erklären muss was gewaltfreies Hundetraining ist? Ist es nicht traurig das man heute noch immer darüber diskutiert das Dominanz, Alphawurf und Leinenruck nicht zur Hundeerziehung gehören? Hey Leute gehts noch? Das wussten wir vor 50 Jahren schon! Damals war das ganz einfach der gesunde Menschenverstand der uns sagte wie das läuft und die Hundeerziehung war genau deshalb kein Thema. Was man heute Hundetraining nennt waren damals lustige Spiele mit dem Hund an welchen Hund und Mensch FREUDE!!! hatten. Selbstverständlich konnte Jupi tolle Kunststücke wie z.B. “Peng” und umfallen, Männchen machen, Pfote geben und das absolute Highlight: er konnte eine Stehleiter hinaufklettern um sich seine Belohnung zu holen. Er war ein richtiger Kumpel auch für die Kinder aus der Nachbarschaft mit welchen wir oft und viel spielten. 
Er hatte einen großen Vorteil gegenüber Hunden von heute: wir hatten viel Zeit für Ihn, den Fernsehen gab es erst am Abend, tagsüber war Testbild. Es gab weder Computer, Handys noch Videospiele. Aber es gab Jupi, und jeden Tag neue Abenteuer zu erleben und neue Spiele zu erfinden. Er hat in seinem Leben kaum ein böses Wort gehört. Nein, aus und pfui brauchten wir nicht, ein etwas lauteres “hey” genügte. Aber was er oft hörte war: lieber Hund, komm du kannst das, Super und was heute keiner mehr kennt – du bist klass. Ein Wort genügte und er stand da: Jupi. Es gab kein lautes hier, bleib oder Sitz. Wenn ich Jupi geh Platz sagte legte er sich in sein Körbchen und wenn ich zur Tür ging wartete er bis ich gegangen war oder es genügte ein Fingerschnippen und er kam angesaust und freute sich das er mit durfte. 

Wie haben wir ihm das gelernt? Ich weiß es nicht, er konnte es einfach. In kürzester Zeit war er ein Familienmitglied das bescheid wusste wie das Leben bei uns zu Hause läuft. Und es war ein langes unbeschwertes und glückliches Leben für meinen Jupi, eines das ich so manchem Hund heute wünschen würde. Deshalb seid authentisch zu und mit euren Hunden und vergesst nicht das stärkste und beste Erziehungsmittel auf der Welt: die Liebe zu eurem Hund.
In diesem Sinne, noch eine gute Zeit mit euren Hunden euch allen!

Walter SOFRONIE ** SONNTAG, 29. APRIL 2018

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Neue Rettungsdienst Bezirksstelle in Spital am Pyhrn.

Der Aufbau und die kontinuierliche Arbeit der gesamten Belegschaft der ÖRD Bezirksstelle ENNSTAL seit nunmehr 10 Jahren ihres Bestehen erbrachte seit geraumer Zeit die Planung einer administrativen Struktur Erweiterung  in Richtung Oberösterreich.

Der erfreuliche “Zugang” von weiteren aktiven, freiwilligen Mitarbeitern im Referat für Rettungshunde / Mantrailer macht diese Struktur Erweiterung notwendig, damit die Ausbildung und die Einsatz Qualität weiterhin auf diesen hohen Niveau gehalten werden kann und auch die Einsatzzeiten in den örtlichen Gebieten verkürzt wird.

In den Dienststellen der Bezirksstelle Ennstal sind geprüfte Hundeführer und ihre in Ausbildung bzw. bereits geprüften Rettungshunde, Mantrailer, aber auch geprüfte SanitäterInnen einsatzbereit.

Menschlichkeit ist unser Weg

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