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Warum Masern so gefährlich sind

Nein, Masern sind keine reine Kinderkrankheit, und mit Masern ist auch nicht zu spaßen. Eine Infektion kann lebensbedrohlich sein – für Kinder und für Erwachsene.


Erste äußere Anzeichen für eine mögliche Masern-Infektion sind rote, juckende Flecken. Sie sind zunächst vor allem hinter den Ohren sichtbar. Drei Tage bevor sie auftauchen, ist die Menge an Viren am größten. Der Erkrankte ist bereits ansteckend, meist ohne es zu wissen. Eine sichere Diagnose erfolgt über den Nachweis von Antikörpern im Blut. 

Masern-Erreger werden aerogen übertragen. Infizierte geben die Viren direkt über die Luft in Form von feinsten Tröpfchen aus Speichel oder Schleim weiter. Diese entstehen beispielsweise beim Husten oder Niesen, werden aber auch schon beim Sprechen freigesetzt. Masern sind hoch ansteckend. Im Schnitt infiziert jeder Betroffene 15 weitere Menschen. Der Mensch ist der einzige natürliche Wirt des Masernvirus

Oft unberechenbar

Etwa 14 Tage nach der Ansteckung kommt es zu Fieber, Husten und die roten Flecken beginnen zu jucken. Um diese Symptome zu lindern gibt der Arzt meist entsprechende Medikamente. Es kann auch zu Komplikationen wie etwa einer Mittelohr– oder Lungenentzündung kommen oder zu schwerem Durchfall. Der wiederum führt im schlimmsten Fall zur Dehydrierung und schwächt den gesamten Organismus. Eine spezielle Behandlung bei Masern gibt es nicht. Letztendlich muss der Körper mit der Infektion selbst fertig werden. 

Masern gehören zu den Kinderkrankheiten

Eine der schlimmsten Erkrankungen, die das Masern-Virus auslösen kann, ist die Hirnhautentzündung. Sie kann zu schweren Gehirnschäden und geistigen Behinderungen führen. Die sogenannte Masern-Enzephalitis in einem von tausend Fällen auf. Jede fünfte Erkrankung davon verläuft tödlich. Solche Komplikationen müssen sich nicht notwendigerweise während des ursprünglichen Krankheitsverlaufs zeigen, auch noch Jahre später können sie auftreten.

Impfen ist der beste Schutz 

Viele Eltern lehnen eine Impfung ihrer Kinder ab, weil sie schlimme Nebenwirkungen befürchten. Sie gehen davon aus, dass es besser ist, wenn sich die Kinder auf natürlichem Weg anstecken. Eine Zeitlang waren sogar sogenannte Masernparties populär. Kinder, die bereits an Masern erkrankt waren, wurden zusammen mit gesunden Kindern gebracht. Diese infizierten sich dann mit dem gefährlichen Virus.

Eltern, die sich für eine solche Praxis entscheiden, sind meist davon überzeugt, dass es die Abwehrkräfte des Kindes stärkt, wenn sie den Krankheitsverlauf durchmachen. Experten sind davon überzeugt, dass das nicht zutrifft. Zur Impfmüdigkeit tragen auch falsche Behauptungen bei. Dazu gehört der Mythos, es gebe einen Zusammenhang zwischen einer Masern-Impfung und Autismus gebe. Diese Theorie haben Mediziner jedoch mittlerweile als eindeutig falsch entlarvt.

Geimpft wird in zwei Teilimpfungen mit abgeschwächten Masernviren, einem Lebendimpfstoff. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI) empfiehlt die Masernimpfung in Kombination mit Mumps und Röteln. Die Impfung sollte nach dem zwölften Lebensmonat erfolgen. So können Eltern sicherstellen, dass ihr Kind vor dem gefährlichen Virus geschützt ist. 

Auch Jugendliche und Erwachsene können sich mit Masern anstecken

Klassenziel nicht erreicht

Die WHO hatte sich auf die Fahnen geschrieben, das Masernvirus bis zum Jahr 2020 weltweit auszurotten. Dieses Ziel haben bislang nur einige Länder erreicht, in Europa sind das unter andren Estland, Finnland, Portugal, die Slowakei, Slowenien und die Tschechische Republik.

Deutschland und Österreich gehört nicht zu den Ländern, die als frei von Masern eingestuft werden. Laut STIKO gilt ein Virus als ausgerottet, wenn unter einer Million Menschen maximal einer erkrankt. Das aber hat Deutschland bislang noch nicht erreicht. 

Rettungsdienst Tirol GmbH – bewährtes Konzept der Kooperation. Einer für Alle

Ob  Verkehrsunfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, ein Krankentransport, oder vieles mehr … der Österreichischen Rettungsdienst ÖRD ist auch im Bundesland Tirol einsatzbereit.

Nachdem die Bietergemeinschaft Rettungsdienst Tirol integriert mit dem  Österreichischen Rettungsdienst den Auftrag zur Besorgung des Rettungsdienstes in Tirol bekommen hat, nahm der organisierte Rettungsdienst mit 1. Juli 2011 seine Arbeit auf.

Die gesamte Organisation benennt sich nun als “Rettungsdienst Tirol GmbH” Der bodengebundene Rettungsdienst wird im gesamten Bundesland Tirol von dieser organisiert und durchgeführt.

Mit ca. 4.000 freiwilligen und rund 500 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie rund 500 Zivildienstleistenden in Tirol mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Partnerorganisationen – Samariterbund Tirol, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichischer Rettungsdienst ÖRD – werden jährlich rund 320.000 Patienten betreut. Von insgesamt über 50 Rettungs- und 13 Notarztstützpunkten aus werden die 750.000 Einwohnerinnen und Einwohner und die Gäste Tirols – immerhin 45 Millionen Nächtigungen jährlich – rund um die Uhr schnell und zuverlässig versorgt.

„First Responder“ leisten und ergänzen in vielen Regionen Tirols „direkt in unmittelbaren Nachbarschaft eines Notfalls“ bis zum Eintreffen eines Notarztes/Rettungswagens die erste medizinische Versorgung.

Durch die Neuorganisation des Rettungsdienstes in Tirol wird mit einem modernen, transparenten, wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Rettungsdienst die Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung auch zukünftig sichergestellt werden. Bisher hatten die einzelnen Gemeinden die Rettungsdienste zu organisieren.

ÖRD BSR Peter KAHN mit GF Mag. Ing. M Eberharter von der Leitstelle Tirol GmbH

Die Aufgaben der Rettung machen aber nicht an den Gemeindegrenzen halt.

Durch modernste Technik, gute Ausbildung  und regelmäßige Weiterbildungen kann auch der ÖRD, integriert in dieser Bietergemeinschaft Rettungsdienst Tirol die Bevölkerung im Ernstfall optimal versorgen.

Menschlichkeit ist unser Weg!

Orientierung / Kompass / Karte

Am 19.02.2019 trafen sich die Hundeführer des ÖRD aus den Bezirksstellen Ennstal und OÖ Süd in der Marktgemeinde Haus i. Ennstal, um Ihre Kenntnisse in Umgang mit Karte und Kompass zu erlernen und aufzufrischen.

Unser Bundespressereferent Andreas Stuprich versuchte, so gut es geht in einem Lehrsaal, die Grundlagen der Kartenkunde zu vermitteln. Zuerst wurde ein Theorieteil absolviert, indem die Mitarbeiter über die Eigenschaften der verschiedenen Karten hörten und gezeigt bekamen. In weiterer Folge wurden die verschiedenen Möglichkeiten erläutert, wie man sich mit GPS-Gerät, Smartphone oder Kompass und Kartenteiler im Geländer orientieren kann.
Dabei tauchten natürlich immer wieder sehr interessante Fragen von unseren TOP MOTIVIERTEN Hundeführern auf, die in die Schulung mit eingebaut wurden und alle an der Lösung mitarbeiteten.
Bei einem der nächsten Trainings werden die ÖRD Hundeführer das gehörte und erlernte in die Praxis umsetzen, damit im Einsatzfall, bei der Suche nach vermissten Personen, eine sichere Handhabung gewährleistet ist.

Menschlichkeit ist unser Weg

Pilzerkrankung Haut-, Nagel- oder Schleimhautpilz

Bildquelle: www.gesundheits-magazin.net

Von der Art des Pilzes und der Örtlichkeit des Befalls – ob Zehen-, Nagel- oder Schleimhautbereich, stehen zwar verschiedene Methoden zur Auswahl. Jedoch macht es bei einem Pilzbefall in jedem einzelnen Fall Sinn, einen Hausarzt bzw. einen Facharzt für Hautkrankheiten (Dermatologen) zu besuchen.

Warum? Weil die Behandlung von Pilzerkrankungen sehr verschieden ist, vor allem ist die Erfahrung zur Methode der Medikamentenwahl des Facharztes sehr erwünscht, handelt es sich doch oftmals um sehr langwierige und mehrere Monate dauernde Behandlungen.

Eine lokale Behandlung erfolgt meist mit speziellen Salben, Lacken oder Lösungen (topische Antimykotika). Aber auch mit Medikamenten.

Diese Behandlungsmethode ist, außer in Kombination mit einer systemischen medikamentösen Behandlung, nur dann Erfolg versprechend, wenn lediglich ein kleiner Nagelanteil befallen ist.

Leider wird beobachtet, dass die wenigsten Betroffenen die Behandlung immer regelmäßig durchführten. Für einen Behandlungserfolg ist es jedoch essenziell, die Behandlungsvorgaben genau zu befolgen und nicht vorzeitig abzubrechen.

Eine Behandlung durch die Einnahme von Medikamenten (orale Antimykotika) kann auch mit einer lokalen Behandlung kombiniert werden.  Die Nebenwirkungen dieser Medikamente können vielfältig sein, auch deshalb ist es die Notwendigkeit, die medikamentöse Behandlung durch den Facharzt verschreiben und beobachten zu lassen.

Die Wirksamkeit der verschiedenen Therapiemethoden gegen Nagelpilz kann ebenfalls vom Facharzt besser eingeschätzt werden.  Das Nagelziehen, die traumatische Entfernung des Nagels, wird heute eher nicht mehr angewandt, da es dabei zu einer Schädigung des Nagelbettes kommen kann.

Meist werden die genannten Behandlungen in Kombination eingesetzt, das entsprechende Vorgehen richtet sich immer nach Art und Ausmaß des Pilzbefalls.

Die Behandlung von Nagelpilzen dauert üblicherweise sehr lange – beim Zehennagelbefall werden oft zwölf und mehr Monate benötigt. Der Therapieerfolg ist nicht sofort erkennbar, da der durch den Pilz geschädigte Nagelteil erst auswachsen muss, ehe der Nagel wieder gesund aussieht. War das Nagelbett betroffen, können Nagelveränderungen bestehen bleiben.

Begleitend und vor allem nach Abschluss der Behandlung sind entsprechende Maßnahmen zu treffen, um eine erneute Infektion zu vermeiden.   Schuhe sollten desinfiziert werden. Hierfür stehen desinfizierende Sprays zur Verfügung.   Socken und Strümpfe sollten bei mindestens 60 °C gewaschen werden, da 40 °C nicht ausreichen, um lebende Pilzelemente abzutöten. Am besten verwenden Sie zusätzlich einen pilzwirksamen Wäschespüler.

Welche Komplikationen können auftreten?

Der Nagelpilz kann sich auf andere Haut- und Nagelstellen ausbreiten. Zudem kann es zu einer zusätzlichen Infektion (Superinfektion) der vorgeschädigten Haut mit Bakterien kommen. Dadurch kann ein sogenannter Rotlauf (Erysipel) entstehen.

Was sollte man selbst tun?

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung einer Pilzinfektion der Haut und der Nägel ist: trocken halten.  Straßenschuhe sollten zu Hause ausgezogen werden.   Das Material der Schuhe sollte Leder, Baumwolle oder Leinen sein.  Wenn möglich, sollte man für die Arbeit besonders luftdurchlässige Schuhe (Pantoffel) tragen.  Die Socken sollten täglich gewechselt werden.  Nach dem Duschen , Baden, Schwimmen sollten die Füße gut abgetrocknet werden, auch die Zehenzwischenräume.     
In Bädern und Fitnessclubs sollten Sandalen getragen werden. Keine Handtücher anderer Personen benützen.

Dieser Artikel ist ein Auszug von netdoktor.at
Autoren: Dr. med. Lisa Demel, Univ.-Prof. Dr. Gabriele Ginter-Hanselmayer. Medizinisches Review: Prim. Dr. Daniel Blagojevic. Redaktionelle Bearbeitung: Mag. (FH) Silvia Hecher, MSc, Philip Pfleger

Unfallverhütung vor Erste Hilfe. ÖRD Sanitätsmotorräder und Land Salzburg kooperieren!

Täglich, aber komprimiert, an den besonders verkehrsreichen Urlaubsreisezeiten geschehen Verkehrsunfälle, kritische Verkehrssituationen und Krankheitserscheinungen aller Art, entlang dieser Reiserouten.

In Österreich betrifft das vorwiegend  Autobahnverbindungen von  Norden nach Süden, die A 10 Tauernautobahn, A 1 Westautobahn, A 8 / 9 Pyhrnautobahn  und die Bundesstraßen 320 / E 651 (Ennstal Bundesstraße) und B 99 über den Radstädter Tauern.  

„VORBEUGEN ist besser als Heilen“. Unter dieser Erkenntnis führt der ÖRD seit 1982 die mobilen Sanitätswachen entlang diesen neuralgischen Strecken mit Einsatz der ÖRD Sanitäts-Motorradstaffel.

In einer Studie wurde festgestellt:  Nach einem Unfall beträgt die Erfolgsquote bei einem Notfalleinsatz innerhalb 2 Minuten 92 %. Bereits 4 Minuten später sinkt die Quote auf 11 % . 
Diese erschreckende Tatsache erklärt sich dadurch, dass oftmals nicht die eigentliche Unfallverletzung den fatalen  Ausgang herbeiführt, sondern die Beeinträchtigung oder der Ausfall  von „vitalen Funktionen”, wie Atmung und Kreislauf. Der Tod tritt oft nur deshalb ein, weil das Opfer ohne sofortige Hilfe nicht überleben kann.

Es wurde dieses Faktum übernommen und aus praktischen Erkenntnissen des Unfallgeschehens  ab 1982 den erstmaligen Einsatz von SANITÄTSMOTORRADSTREIFEN in Österreich – und wahrscheinlich erstmals in EUROPA – zu planen begonnen und fortan praktisch eingesetzt.

Somit ist es  schneller möglich, die Lücke zwischen dem Eintreten des Notfalles und dem Eintreffen der organisierten Rettungskette besser zu schließen.
Bewusstlosigkeit, Unterzuckerung, Diabetes, Übelkeit und vieles Andere sind tägliche Begleiter von Menschen in Verkehrsströmen, die zu Ursachen von Unfällen zählen.

Die Vorbeugung:
Der ÖRD versucht daher rechtzeitig in Staubereichen diese  MUSTER von Gefahren möglichst in der Entstehung  zu erkennen, um folglich Unfälle und Akuterscheinungen  zu vermeiden.
Das Land Salzburg – die Salzburger Landesregierung – unterstützt diese Dienste des ÖRD mit finanziellen Mittel.

ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg

GIB8 und AUGENauf – Unfallverhütung erhält Leben und Gesundheit!

GIB8, das Programm zur Senkung von Unfallzahlen im Verkehr und  Freizeit war bereits 2009 ein vom Land Salzburg initiiertes Förderprogramm zur Verhütung von Unfällen mit guten Erfolgsquoten, dem sich auch der Österreichische Rettungsdienst ÖRD vor allem mit seiner Rettungs- Motorradstaffel im täglichen Unfall Verhütungsdienst intensiv beschäftigte. Was bewirkt die Initiative GIB8 und AUGENauf ? 

Nun, was die Umsetzung dieses ursprünglichen Programms des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Wilfried HASLAUER im Dienstbereich des ÖRD betrifft war – nein ist – der Grundgedanke für GIB8 im täglichen Dienstgeschehen unverändert präsent.

Unfallverhütung ist ein wesentlicher täglicher Tätigkeitbereich beim ÖRD. GIB8 heisst AUGENauf, schauen, sehen, hören für jeden Sanitäter und Mitarbeiter des ÖRD nicht nur während des täglichen Dienstes, sondern auch in der Privatzeit. Beschäftigt man sich einmal intensiv mit Unfallverhütung und seine möglichen Maßnahmen, bekommt man ein Gespür für kritische Situationen.
Man entwickelt ein gewisses Muster dafür, was gefährlich für sich selbst und Andere sein kann.

Nun kommt es letztlich auch darauf an, nicht nur Gefahrenmuster zu erkennen, sondern auch die Courage und den Willen aufzubringen, diese Kenntnisse im täglichen Geschehen umzusetzen.
Für den täglichen Alltag, ob als Sanitäter der ÖRD Sanitäts- Motorradstaffel, Mobile Sanitätswache, ÖRDcare, einer anderen ÖRD Sanitätseinheit, oder auch am eigenen Arbeitsplatz ist die Initiative GIB8 und AUGENauf keine gewesene Initiative, sondern nach wie vor gelebter Alltag.

Es ist im ÖRD erhofft, dass es einer Erneuerung dieser Aktion GIB8 in Verbindung mit AUGENauf durch das LAND SALZBURG rechtfertigen würde, um den Grundgedanken der Unfallverhütung der allgemeinen Bevölkerung wieder in Erinnerung zu rufen und zu sensibilisieren.

Beim ÖRD sind wir weiterhin auf GIB8 eingestellt und haben die AUGENauf. Jedes Jahr, jedes Monat, jeden Tag, 24 Stunden lang.

ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg

Masern – Impfschutz ** Besondere Gefahr für Kinder **

Quelle: www.noen.at

Masern sind eine der ansteckendsten Viruserkrankungen für Menschen. Die Masernviren werden direkt oder durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt meist zwischen acht und zehn Tagen (höchstens 21 Tage). Gewöhnlich treten Schnupfen, Husten, hohes Fieber und ein Hautausschlag auf. Etwa vier Tage vor bis vier Tage nach dem Auftreten des Hautausschlags, der typischerweise im Gesicht und hinter den Ohren beginnt, ist die Erkrankung sehr ansteckend.

Schwere Komplikationen einer Maserninfektion sind Lungenentzündung (Masernpneumonie) und Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), die auch tödlich verlaufen können. Die Häufigkeit einer Masern-Enzephalitis beträgt etwa 1 – 2 pro 1.000 gemeldete Maserninfektionen, davon verläuft etwa ¼ tödlich, 1/3 der Überlebenden hat bleibende schwere Folgeschäden. Dazu kommt als seltene Spätfolge noch die tödlich endende subakut sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Das höchste Risiko für diese SSPE haben Kinder, die im ersten Lebensjahr an Masern erkranken (Risiko 1:600). Bei Kindern bis zum 5. Lebensjahr liegt die Häufigkeit bei etwa 1:1.700 bis 1:3.300.

Hinweis Zu den Ursachen Masern durch Schwächung des Immunsystems ein mehrere Jahre anhaltendes erhöhtes Risiko, an anderen Infektionskrankheiten zu sterben. Die Impfung hingegen schützt das Immunsystem: in Industrienationen mit hoher Masern-Durchimpfungsrate wurde gezeigt, dass speziell durch die Masernimpfung die Sterblichkeit an anderen Infektionskrankheiten deutlich gesenkt werden konnte.
Weltweit sind die Masern noch immer die Haupttodesursache von durch Impfung vermeidbaren Erkrankungen bei Kindern. Durch weltweite Impfprogramme konnte nach Schätzungen der WHO von 2000 bis 2015 der Tod von mehr als 20,3 Millionen Menschen verhindert und die Sterblichkeit an Masern um 79 % gesenkt werden. 2015 kam es zu 134,200 Todesfällen durch Masern, das enspricht367 Todesfällen pro Tag bzw. 15 pro Stunde.

Hinweis zu Masern sind in Österreich meldepflichtig!
Da der Mensch der einzige Wirt ist, können die Masern durch eine konsequent hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung ausgerottet werden. Die WHO hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Masern auszurotten. Dafür ist wegen der hohen Kontagiösität eine 95 % Durchimpfungsrate der Bevölkerung mit zwei Teilimpfungen notwendig! Da Kinder vor dem vollendeten 9. Lebensmonat nicht geimpft werden können, sind diese nur durch die konsequente Impfung der älteren Kinder und der nicht-immunen Erwachsenen zu schützen.

Ausführliche Informationen zu Masern erhalten Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie unter www.keinemasern.at.

Mumps
Mumps ist eine hochinfektiöse Viruserkrankung, die meist über Tröpfchen übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt ca. 18 Tage (mit einer Varianz von zwei bis vier Wochen). Komplikationen nehmen mit dem Lebensalter zu. In fünf bis zehn Prozent der Infektionen treten ZNS Symptome auf, davon zu 90 Prozent in Form einer Gehirnhautentzündung ( Meningitis ) mit Fieber, Kopfschmerz, Erbrechen und zehn Prozent einer Entzündung des Gehirns ( Enzephalitis.). Bis zu vier Prozent der Patientinnen/Patienten entwickeln eine Entzündung der Nerven im Bereich des Ohres (Akustikusneuritis), die als Spätfolge zur Taubheit führen kann. Vor der Einführung des Mumpsimpfstoffes war Mumps eine der häufigsten Ursachen von Taubheit. Während und nach der Pubertät kommt es bei männlichen Patienten in 10 – 30 Prozent zu einer Hodenentzündung mit zum Teil bleibender Infertilität. In fünf Prozent der Fälle tritt eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) auf.

Röteln
Röteln sind eine hochansteckende Virusinfektionskrankheit, die durch Tröpfchen übertragen wird. Bei klinischer Symptomatik treten nach einer Inkubationszeit von 14 bis 21 Tagen das charakteristische kleinfleckige Rötelnexanthem, Lymphknotenschwellungen (besonders im Nacken) sowie häufig Gelenksbeschwerden auf.. In der Schwangerschaft können Röteln zu schweren Missbildungen des ungeborenen Kindes (mit Taubheit, Trübung der Augenlinse – Katarakt – , Herzfehlern und anderen Organdefekten) führen. Früher wurden daher 13-jährige Mädchen gegen Röteln geimpft. Durch die Rötelnimpfung beider Geschlechter als Masern-Mumps-Röteln-Impfung soll die Zirkulation des Rötelnvirus weiter zurückgedrängt werden, um das Fehlbildungsrisiko auch bei Kindern von Frauen, die nicht gegen Röteln geschützt sind, weiter zu reduzieren.

Kinderimpfung
Derzeit stehen in Österreich nur 3-fach-Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, die Wirkstoffe (Impfviren) gegen Masern, Mumps und Röteln enthalten. Die 3-fach Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) ist im kostenfreien Impfprogramm enthalten. Es werden zwei Dosen MMR-Lebendimpfstoff ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (unbedingt vor Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen) empfohlen. Bei Erstimpfung im 1. Lebensjahr soll die 2. Impfung nach drei Monaten verabreicht werden. Bei Erstimpfung nach dem 1. Lebensjahr erfolgt die 2. Impfung frühestmöglich, mit einem Mindestabstand von vier Wochen. Fehlende MMR-Impfungen können  und sollen in jedem Lebensalter nachgeholt werden.

Hinweis: Bei Masernausbrüchen ist die MMR-Impfung ausnahmsweise (abweichend von der Fachinformation) ab dem vollendeten 6. Lebensmonat nach Masernkontakt möglich, bei Erstimpfung im Alter von 6-8 Monaten sollen zwei weitere Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln (2. Impfung im Alter von 11-14 Monaten, 3. Impfung im Alter von 15-23 Monaten) erfolgen. Details siehe Impfplan Österreich, Kapitel Masern, Mums, Röteln. Bei Schuleintritt bzw. mit dem vollendeten 12. Lebensjahr soll der MMR-Impfstatus (Impfpass) kontrolliert werden, erforderlichenfalls sollten die Impfungen nachgeholt werden.
Erwachsenenimpfung
Immunität kann angenommen werden nach zwei  Impfungen mit einem Lebendimpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln oder nach gesichert durchgemachter Erkrankung (dies kann mittels Antikörperbestimmungen aus dem Blut festgestellt werden). Bei fehlender Immunität auch nur gegen eine Impfkomponente (also Masern oder Mumps oder Röteln), oder fehlenden Aufzeichnungen über erfolgte Impfungen kann die  MMR-Impfung in jedem Lebensalter nachgeholt werden. Da es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, ist auch ein Impfen bei bestehender Immunität oder nach vorhergehenden Impfungen unproblematisch, denn in diesem Fall werden die Impfviren durch die bereits bestehende Immunabwehr an ihrer Vermehrung gehindert, eine Überimpfung ist nicht möglich.

Auf Grund der starken Masernvirusaktivität in Europa und wegen dem Masern-Eliminationsziel der WHO ist die MMR-Impfung derzeit in Österreich über die Gesundheitsbehörden ohne Altersbeschränkung kostenfrei erhältlich. 
Auch Jugendliche und Erwachsene, die als Kinder nur ein Mal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft worden sind, sollen eine weitere MMR-Impfung erhalten. Personen, die mit einem inaktivierten Masern-Impfstoff geimpft wurden (Masern adsorbiert oder Quintovirelon), sollten zwei Dosen MMR-Impfstoff erhalten.

Pflichtimpfung für USA bei Studienaufenthalt. Anlässlich einer Reise sollte der MMR-Status geprüft werden (Impfungen/Immunität vorhanden?) und gegebenenfalls die Impfung nachgeholt werden. Besonders wichtig ist die Impfung bei Frauen im gebärfähigen Alter – vor einer geplanten Schwangerschaft soll der Immunstatus überprüft werden („prepare for pregnancy“!).

Personen (Frauen) mit besonders hohem Infektionsrisiko (Röteln!) für sich und andere sollten immun sein, z.B. Lehrerinnen/Lehrer, Kindergartenpädagoginnen/Kindergartenpädagoge, Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Schülerinnen/Schüler in diesen Berufen und das gesamte medizinische Personal (Frauen und Männer).

Impfschema
Bei Erstimpfung im 1. Lebensjahr soll die 2. Impfung nach 3 Monaten verabreicht werden. Bei Erstimpfung nach dem 1. Lebensjahr erfolgt die 2. Impfung frühestmöglich, mit einem Mindestabstand von 4 Wochen.

HinweisDa es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, ist die Impfung gegen Masern-Mumps-Röteln in der Schwangerschaft kontraindiziert. Ausführliche Informationen zu Masern, Mumps und Röteln erhalten Sie unter Virale Infektionskrankheiten.

Der ÖRD unterstützt Nachhaltigkeit


(Bild:Stadt Salzburg re-use Sammlung 4)

Nachhaltigkeit im alltäglichen Umfeld und in vielen Lebenslagen.
Ein Beispiel von Nachhaltigkeit das nicht nur praktisch ist, sondern vielfach so richtig Geld spart. 
Ein Gerät, das kaputtgeht, ist nicht am Ende seines Wertes. Es ist ein guter Grund um einen der vielzähligen Repair Cafés, die es bereits europaweit gibt, einen Besuch abzustatten! 

Gratis reparieren mit Hilfe von erfahrenen, freiwilligen Helfern 

Wir beim ÖRD glauben fest an das Reparieren statt Wegwerfen! Oft haben Ihre Geräte eine viel längere Lebensdauer als Sie denken. Reparieren ist oft eine günstigere Alternative zur Neuanschaffung und hilft, dass Abfallberge weniger schnell anwachsen, was gut für die Umweltind in weiterer Folge gut für uns Menschen ist. Reparieren Sie im Repair Café!

Repair Cafés sind frei zugängliche Reparatur-Veranstaltungen, organisiert von und für lokale Gemeinschaften. Sie werden von Freiwilligen organisiert und dieses einzigartige Konzept besteht nun aus Hunderten von Repair Cafés weltweit. Möchten Sie wissen ob eine Veranstaltung im Repair Café in Ihrer Nähe stattfindet? Klicken Sie hier für die Karte von Repair Café International um die aktuellen Standorte der Repair Cafés zu sehen. Weiterhin viel Spaß mit Ihren alten Geräten.

Rettungs- und Einsatzfahrzeug für die Bezirksstelle OÖ Süd

Die ÖRD Bezirksstelle OBERÖSTERREICH SÜD  erhielt mit Jänner 2019 ein weiteres Einsatzfahrzeug zugeteilt und kooperiert damit nicht nur  mit der ÖRD Bezirksstelle Ennstal, sondern wurde dieser ÖRD Bezirksstelle durch den ÖRD Bundesverband im Bereich Einsatz Rettungshunde auch die Kooperation mit den Bezirksstellen ENNSTAL,  LUNGAU und SALZBURG zugeteilt.

Somit kommen diese Einsatzfahrzeuge der ÖRD Bezirksstelle OÖ Süd kooperierend in den Bundesländern Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Kärnten bei Bedarf zum Einsatz.

Diese Einsatzkräfte sind nicht nur als Sanitäter ausgebildet, zusätzlich sind Sanitäter dieser ÖRD Bezirksstelle auch ausgebildete Mantrailer und Rettungshundeführer. Natürlich im Team mit ihren vierbeinigen Kollegen.

Diese ÖRD Einsatz  Einheit Rettungshunde kann bei jeder ÖRD Dienststelle, oder direkt unter der Notrufnummer 03686 20500 angefordert werden

BENGAY eine medizinische Salbe gegen Schmerzen der Gelenke und Muskel

BENGAY ULTRA STRENGTH ist der Name einer ganz besonderen, in USA von Johnson&Johnson hergestellten „medizinischen“ Salbe, die vor allem schon Jahrzehnte lang millionenfach in den USA zur Behandlung von Rücken- Muskel- und Gelenkschmerzen, Zerrungen und Arthritis – rezeptfrei erhältlich – verwendet wird.

BENGAY enthält besonders wirksame aktive Inhaltsstoffe:

  • Kampfer 4% (topisches Analgetikum)
  • Menthol 10% (topisches Analgetikum)
  • Methylsalicylat 30% (topisches Analgetikum)

und inaktive Inhaltsstoffe: Carbomer, Disodium EDTA, Glycerylstearat se, Lanolin, Polysorbat 80, Kaliumhydroxid, gereinigtes Wasser, Stearinsäure, Trolamin.

Immer wieder liest und hört man in Europa – und Österreich gerade von USA Besuchern, daß BENGAY so etwas wie eine „Wundersalbe“ sei, was sich allerdings weniger aufgrund ihrer Inhaltsstoffe erklären ließe, denn darunter ist kein Wunderstoff auszumachen, sondern dann wohl eher durch die besondere Konzentration einzelner Inhaltsstoffe.

BESCHREIBUNG: Die ultrastarke BENGAY® Creme ist die stärkste BENGAY-Rezeptur. Sie kann sehr rasche bringen. Diese BENGAY Salbe hat drei schmerzlindernde aktive Inhaltsstoffe, mehr als jedes andere BENGAY® Produkt; Kampfer, Menthol und Methylsalicylat.

BENGAY kann vorübergehend eine Schmerzreduktion erbringen, in Verbindung bei:

  • Einfache Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, “Hexenschuss”,
  • Arthritis
  • Verspannungen
  • Prellungen
  • Verstauchungen

Verwenden Sie BENGAY Salben nur, wie in den Packungsbeilagen verwiesen. Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre und älter: Auf betroffene schmerzende Gebiete nicht mehr als 3 bis 4 mal täglich anwenden. Kinder unter 12 Jahren: Fragen Sie vorher unbedingt einen Arzt. Verwenden Sie BENGAY nicht, wenn Sie gegen einen der Wirkstoffe allergisch sein könnten oder sind.

Warnungen: Nur für den externen Gebrauch. Verwenden Sie BENGAY nicht auf Wunden oder beschädigter Haut; nicht in Verbindung mit einem Heizkissen. Kein Kind unter 12 Jahren mit Arthritis-ähnlichen Bedingungen. Fragen Sie einen Arzt vor der Verwendung, wenn Sie Rötung auf dem betroffenen Bereich haben. Wenn Sie dieses Produkt verwenden: Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen oder Schleimhäute; nicht Verband fest.

Stopp!! Fragen Sie vor einer Anwendung einen Arzt: Wenn der gesundheitliche Zustand sich verschlechtert oder die Beschwerden länger als 7 Tage anhalten; Symptome abklären welche innerhalb von ein paar Tagen erneut auftreten; wenn übermäßige Hautreizung auftritt. Halten Sie BENGAY außerhalb der Reichweite von Kindern, um unbeabsichtigtes Verschlucken zu vermeiden. Bei Verschlucken, sofort medizinische Hilfe beanspruchen oder kontaktieren Sie sofort einen Arzt. Der ÖRD übernimmt mit dieser Info keinerlei Haftungen. (Siehe Disclaimer)

Einige Mitarbeiter des Österr. Rettungsdienst – ÖRD verwenden die BENGAY Salbe seit längerer Zeit bei den entsprechenden Indikationen an sich selbst und berichten ebenfalls über eine sehr positive Erfahrung mit der BENGAY Salbe.

ACHTUNG: Der ÖRD ist keine Vertriebsorganisation für BENGAY Produkte.

Für Fördernde Mitglieder und MitarbeiterInnen des ÖRD kann diese Salbe zum SELBSTKOSTENPREIS abgegeben werden. Wie wird man Mitglied im ÖRD? Information darüber unter “Förderer”

Mit Fragen zur BENGAY Salbe (für den Eigengebrauch), wenden Sie sich bitte an die ÖRD Bezirksstelle Lungau unter lungau@oerd.or.at oder 0043 664 2300664 Hermann DOMINIK.
(Prod. Informationen und Bild sind von Angaben des Produzenten übernommen, der Artikel ist keine Produktwerbung)

ÖRD – Menschlichkeit ist unser Weg

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