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Information – Coronavirus – Hotline

Foto: AP (Bearbeitung SZ)
Eine Illustration des Coronavirus 2019-nCoV, den die US-Gesundheitsbehörden CDC veröffentlicht haben.

Wie schon für Reisende aus China gilt nun auch für Italien:
Hatte man Kontakt zu Menschen aus den betroffenen Regionen oder kommt aus diesen Regionen zurück nach Österreich und bemerkt innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Husten, muss man sich immer zuerst telefonisch melden!

Auf keinen Fall sollte man einfach zum Hausarzt oder ins Krankenhaus fahren. Zuerst telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen oder beim Gesundheitstelefon 1450 anrufen, es gibt auch eine spezielle Hotline zum Coronavirus.

HOTLINE 0800 555 621


Das ist wichtig, damit man das Virus nicht in Krankenhäuser oder Ordinationen einschleppt und viele andere ansteckt.



Diese Information wurde von Fr. Dr. Katrin Klinglmair auf Facebook veröffentlicht.

Coronavirus Informationen:
AGES
Sozialministerium

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Warum Masern so gefährlich sind

Nein, Masern sind keine reine Kinderkrankheit, und mit Masern ist auch nicht zu spaßen. Eine Infektion kann lebensbedrohlich sein – für Kinder und für Erwachsene.


Erste äußere Anzeichen für eine mögliche Masern-Infektion sind rote, juckende Flecken. Sie sind zunächst vor allem hinter den Ohren sichtbar. Drei Tage bevor sie auftauchen, ist die Menge an Viren am größten. Der Erkrankte ist bereits ansteckend, meist ohne es zu wissen. Eine sichere Diagnose erfolgt über den Nachweis von Antikörpern im Blut. 

Masern-Erreger werden aerogen übertragen. Infizierte geben die Viren direkt über die Luft in Form von feinsten Tröpfchen aus Speichel oder Schleim weiter. Diese entstehen beispielsweise beim Husten oder Niesen, werden aber auch schon beim Sprechen freigesetzt. Masern sind hoch ansteckend. Im Schnitt infiziert jeder Betroffene 15 weitere Menschen. Der Mensch ist der einzige natürliche Wirt des Masernvirus

Oft unberechenbar

Etwa 14 Tage nach der Ansteckung kommt es zu Fieber, Husten und die roten Flecken beginnen zu jucken. Um diese Symptome zu lindern gibt der Arzt meist entsprechende Medikamente. Es kann auch zu Komplikationen wie etwa einer Mittelohr– oder Lungenentzündung kommen oder zu schwerem Durchfall. Der wiederum führt im schlimmsten Fall zur Dehydrierung und schwächt den gesamten Organismus. Eine spezielle Behandlung bei Masern gibt es nicht. Letztendlich muss der Körper mit der Infektion selbst fertig werden. 

Masern gehören zu den Kinderkrankheiten

Eine der schlimmsten Erkrankungen, die das Masern-Virus auslösen kann, ist die Hirnhautentzündung. Sie kann zu schweren Gehirnschäden und geistigen Behinderungen führen. Die sogenannte Masern-Enzephalitis in einem von tausend Fällen auf. Jede fünfte Erkrankung davon verläuft tödlich. Solche Komplikationen müssen sich nicht notwendigerweise während des ursprünglichen Krankheitsverlaufs zeigen, auch noch Jahre später können sie auftreten.

Impfen ist der beste Schutz 

Viele Eltern lehnen eine Impfung ihrer Kinder ab, weil sie schlimme Nebenwirkungen befürchten. Sie gehen davon aus, dass es besser ist, wenn sich die Kinder auf natürlichem Weg anstecken. Eine Zeitlang waren sogar sogenannte Masernparties populär. Kinder, die bereits an Masern erkrankt waren, wurden zusammen mit gesunden Kindern gebracht. Diese infizierten sich dann mit dem gefährlichen Virus.

Eltern, die sich für eine solche Praxis entscheiden, sind meist davon überzeugt, dass es die Abwehrkräfte des Kindes stärkt, wenn sie den Krankheitsverlauf durchmachen. Experten sind davon überzeugt, dass das nicht zutrifft. Zur Impfmüdigkeit tragen auch falsche Behauptungen bei. Dazu gehört der Mythos, es gebe einen Zusammenhang zwischen einer Masern-Impfung und Autismus gebe. Diese Theorie haben Mediziner jedoch mittlerweile als eindeutig falsch entlarvt.

Geimpft wird in zwei Teilimpfungen mit abgeschwächten Masernviren, einem Lebendimpfstoff. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI) empfiehlt die Masernimpfung in Kombination mit Mumps und Röteln. Die Impfung sollte nach dem zwölften Lebensmonat erfolgen. So können Eltern sicherstellen, dass ihr Kind vor dem gefährlichen Virus geschützt ist. 

Auch Jugendliche und Erwachsene können sich mit Masern anstecken

Klassenziel nicht erreicht

Die WHO hatte sich auf die Fahnen geschrieben, das Masernvirus bis zum Jahr 2020 weltweit auszurotten. Dieses Ziel haben bislang nur einige Länder erreicht, in Europa sind das unter andren Estland, Finnland, Portugal, die Slowakei, Slowenien und die Tschechische Republik.

Deutschland und Österreich gehört nicht zu den Ländern, die als frei von Masern eingestuft werden. Laut STIKO gilt ein Virus als ausgerottet, wenn unter einer Million Menschen maximal einer erkrankt. Das aber hat Deutschland bislang noch nicht erreicht. 

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Pilzerkrankung Haut-, Nagel- oder Schleimhautpilz

Bildquelle: www.gesundheits-magazin.net

Von der Art des Pilzes und der Örtlichkeit des Befalls – ob Zehen-, Nagel- oder Schleimhautbereich, stehen zwar verschiedene Methoden zur Auswahl. Jedoch macht es bei einem Pilzbefall in jedem einzelnen Fall Sinn, einen Hausarzt bzw. einen Facharzt für Hautkrankheiten (Dermatologen) zu besuchen.

Warum? Weil die Behandlung von Pilzerkrankungen sehr verschieden ist, vor allem ist die Erfahrung zur Methode der Medikamentenwahl des Facharztes sehr erwünscht, handelt es sich doch oftmals um sehr langwierige und mehrere Monate dauernde Behandlungen.

Eine lokale Behandlung erfolgt meist mit speziellen Salben, Lacken oder Lösungen (topische Antimykotika). Aber auch mit Medikamenten.

Diese Behandlungsmethode ist, außer in Kombination mit einer systemischen medikamentösen Behandlung, nur dann Erfolg versprechend, wenn lediglich ein kleiner Nagelanteil befallen ist.

Leider wird beobachtet, dass die wenigsten Betroffenen die Behandlung immer regelmäßig durchführten. Für einen Behandlungserfolg ist es jedoch essenziell, die Behandlungsvorgaben genau zu befolgen und nicht vorzeitig abzubrechen.

Eine Behandlung durch die Einnahme von Medikamenten (orale Antimykotika) kann auch mit einer lokalen Behandlung kombiniert werden.  Die Nebenwirkungen dieser Medikamente können vielfältig sein, auch deshalb ist es die Notwendigkeit, die medikamentöse Behandlung durch den Facharzt verschreiben und beobachten zu lassen.

Die Wirksamkeit der verschiedenen Therapiemethoden gegen Nagelpilz kann ebenfalls vom Facharzt besser eingeschätzt werden.  Das Nagelziehen, die traumatische Entfernung des Nagels, wird heute eher nicht mehr angewandt, da es dabei zu einer Schädigung des Nagelbettes kommen kann.

Meist werden die genannten Behandlungen in Kombination eingesetzt, das entsprechende Vorgehen richtet sich immer nach Art und Ausmaß des Pilzbefalls.

Die Behandlung von Nagelpilzen dauert üblicherweise sehr lange – beim Zehennagelbefall werden oft zwölf und mehr Monate benötigt. Der Therapieerfolg ist nicht sofort erkennbar, da der durch den Pilz geschädigte Nagelteil erst auswachsen muss, ehe der Nagel wieder gesund aussieht. War das Nagelbett betroffen, können Nagelveränderungen bestehen bleiben.

Begleitend und vor allem nach Abschluss der Behandlung sind entsprechende Maßnahmen zu treffen, um eine erneute Infektion zu vermeiden.   Schuhe sollten desinfiziert werden. Hierfür stehen desinfizierende Sprays zur Verfügung.   Socken und Strümpfe sollten bei mindestens 60 °C gewaschen werden, da 40 °C nicht ausreichen, um lebende Pilzelemente abzutöten. Am besten verwenden Sie zusätzlich einen pilzwirksamen Wäschespüler.

Welche Komplikationen können auftreten?

Der Nagelpilz kann sich auf andere Haut- und Nagelstellen ausbreiten. Zudem kann es zu einer zusätzlichen Infektion (Superinfektion) der vorgeschädigten Haut mit Bakterien kommen. Dadurch kann ein sogenannter Rotlauf (Erysipel) entstehen.

Was sollte man selbst tun?

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung einer Pilzinfektion der Haut und der Nägel ist: trocken halten.  Straßenschuhe sollten zu Hause ausgezogen werden.   Das Material der Schuhe sollte Leder, Baumwolle oder Leinen sein.  Wenn möglich, sollte man für die Arbeit besonders luftdurchlässige Schuhe (Pantoffel) tragen.  Die Socken sollten täglich gewechselt werden.  Nach dem Duschen , Baden, Schwimmen sollten die Füße gut abgetrocknet werden, auch die Zehenzwischenräume.     
In Bädern und Fitnessclubs sollten Sandalen getragen werden. Keine Handtücher anderer Personen benützen.

Dieser Artikel ist ein Auszug von netdoktor.at
Autoren: Dr. med. Lisa Demel, Univ.-Prof. Dr. Gabriele Ginter-Hanselmayer. Medizinisches Review: Prim. Dr. Daniel Blagojevic. Redaktionelle Bearbeitung: Mag. (FH) Silvia Hecher, MSc, Philip Pfleger

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UPDATE zu Valsartan und Sartan-haltigen Arzneimitteln

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) leitet im Zusammenhang mit den Überprüfungen zu nitrosaminhaltigen Verunreinigungen in Valsartan und Sartan-haltigen Arzneimitteln folgende Informationen der europäische Arzneimittelagentur EMA weiter, welche am 1. Februar 2019 publiziert wurden (https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/referrals/angiotensin-ii-receptorantagonists-sartans-containing-tetrazole-group). Der Text wurde aus dem Englischen übersetzt und auf der BASG-Website (https://www.basg.gv.at/newscenter/news/news-detail/article/valsartan-sartan-haltige-arzneimittel-pharmazeutische-unternehmensollen-herstellungsverfahren-ue/) veröffentlicht!

Siehe PDF im untenstehenden Link

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Masern – Impfschutz ** Besondere Gefahr für Kinder **

Quelle: www.noen.at

Masern sind eine der ansteckendsten Viruserkrankungen für Menschen. Die Masernviren werden direkt oder durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt meist zwischen acht und zehn Tagen (höchstens 21 Tage). Gewöhnlich treten Schnupfen, Husten, hohes Fieber und ein Hautausschlag auf. Etwa vier Tage vor bis vier Tage nach dem Auftreten des Hautausschlags, der typischerweise im Gesicht und hinter den Ohren beginnt, ist die Erkrankung sehr ansteckend.

Schwere Komplikationen einer Maserninfektion sind Lungenentzündung (Masernpneumonie) und Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), die auch tödlich verlaufen können. Die Häufigkeit einer Masern-Enzephalitis beträgt etwa 1 – 2 pro 1.000 gemeldete Maserninfektionen, davon verläuft etwa ¼ tödlich, 1/3 der Überlebenden hat bleibende schwere Folgeschäden. Dazu kommt als seltene Spätfolge noch die tödlich endende subakut sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Das höchste Risiko für diese SSPE haben Kinder, die im ersten Lebensjahr an Masern erkranken (Risiko 1:600). Bei Kindern bis zum 5. Lebensjahr liegt die Häufigkeit bei etwa 1:1.700 bis 1:3.300.

Hinweis Zu den Ursachen Masern durch Schwächung des Immunsystems ein mehrere Jahre anhaltendes erhöhtes Risiko, an anderen Infektionskrankheiten zu sterben. Die Impfung hingegen schützt das Immunsystem: in Industrienationen mit hoher Masern-Durchimpfungsrate wurde gezeigt, dass speziell durch die Masernimpfung die Sterblichkeit an anderen Infektionskrankheiten deutlich gesenkt werden konnte.
Weltweit sind die Masern noch immer die Haupttodesursache von durch Impfung vermeidbaren Erkrankungen bei Kindern. Durch weltweite Impfprogramme konnte nach Schätzungen der WHO von 2000 bis 2015 der Tod von mehr als 20,3 Millionen Menschen verhindert und die Sterblichkeit an Masern um 79 % gesenkt werden. 2015 kam es zu 134,200 Todesfällen durch Masern, das enspricht367 Todesfällen pro Tag bzw. 15 pro Stunde.

Hinweis zu Masern sind in Österreich meldepflichtig!
Da der Mensch der einzige Wirt ist, können die Masern durch eine konsequent hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung ausgerottet werden. Die WHO hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Masern auszurotten. Dafür ist wegen der hohen Kontagiösität eine 95 % Durchimpfungsrate der Bevölkerung mit zwei Teilimpfungen notwendig! Da Kinder vor dem vollendeten 9. Lebensmonat nicht geimpft werden können, sind diese nur durch die konsequente Impfung der älteren Kinder und der nicht-immunen Erwachsenen zu schützen.

Ausführliche Informationen zu Masern erhalten Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie unter www.keinemasern.at.

Mumps
Mumps ist eine hochinfektiöse Viruserkrankung, die meist über Tröpfchen übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt ca. 18 Tage (mit einer Varianz von zwei bis vier Wochen). Komplikationen nehmen mit dem Lebensalter zu. In fünf bis zehn Prozent der Infektionen treten ZNS Symptome auf, davon zu 90 Prozent in Form einer Gehirnhautentzündung ( Meningitis ) mit Fieber, Kopfschmerz, Erbrechen und zehn Prozent einer Entzündung des Gehirns ( Enzephalitis.). Bis zu vier Prozent der Patientinnen/Patienten entwickeln eine Entzündung der Nerven im Bereich des Ohres (Akustikusneuritis), die als Spätfolge zur Taubheit führen kann. Vor der Einführung des Mumpsimpfstoffes war Mumps eine der häufigsten Ursachen von Taubheit. Während und nach der Pubertät kommt es bei männlichen Patienten in 10 – 30 Prozent zu einer Hodenentzündung mit zum Teil bleibender Infertilität. In fünf Prozent der Fälle tritt eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) auf.

Röteln
Röteln sind eine hochansteckende Virusinfektionskrankheit, die durch Tröpfchen übertragen wird. Bei klinischer Symptomatik treten nach einer Inkubationszeit von 14 bis 21 Tagen das charakteristische kleinfleckige Rötelnexanthem, Lymphknotenschwellungen (besonders im Nacken) sowie häufig Gelenksbeschwerden auf.. In der Schwangerschaft können Röteln zu schweren Missbildungen des ungeborenen Kindes (mit Taubheit, Trübung der Augenlinse – Katarakt – , Herzfehlern und anderen Organdefekten) führen. Früher wurden daher 13-jährige Mädchen gegen Röteln geimpft. Durch die Rötelnimpfung beider Geschlechter als Masern-Mumps-Röteln-Impfung soll die Zirkulation des Rötelnvirus weiter zurückgedrängt werden, um das Fehlbildungsrisiko auch bei Kindern von Frauen, die nicht gegen Röteln geschützt sind, weiter zu reduzieren.

Kinderimpfung
Derzeit stehen in Österreich nur 3-fach-Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, die Wirkstoffe (Impfviren) gegen Masern, Mumps und Röteln enthalten. Die 3-fach Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) ist im kostenfreien Impfprogramm enthalten. Es werden zwei Dosen MMR-Lebendimpfstoff ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (unbedingt vor Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen) empfohlen. Bei Erstimpfung im 1. Lebensjahr soll die 2. Impfung nach drei Monaten verabreicht werden. Bei Erstimpfung nach dem 1. Lebensjahr erfolgt die 2. Impfung frühestmöglich, mit einem Mindestabstand von vier Wochen. Fehlende MMR-Impfungen können  und sollen in jedem Lebensalter nachgeholt werden.

Hinweis: Bei Masernausbrüchen ist die MMR-Impfung ausnahmsweise (abweichend von der Fachinformation) ab dem vollendeten 6. Lebensmonat nach Masernkontakt möglich, bei Erstimpfung im Alter von 6-8 Monaten sollen zwei weitere Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln (2. Impfung im Alter von 11-14 Monaten, 3. Impfung im Alter von 15-23 Monaten) erfolgen. Details siehe Impfplan Österreich, Kapitel Masern, Mums, Röteln. Bei Schuleintritt bzw. mit dem vollendeten 12. Lebensjahr soll der MMR-Impfstatus (Impfpass) kontrolliert werden, erforderlichenfalls sollten die Impfungen nachgeholt werden.
Erwachsenenimpfung
Immunität kann angenommen werden nach zwei  Impfungen mit einem Lebendimpfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln oder nach gesichert durchgemachter Erkrankung (dies kann mittels Antikörperbestimmungen aus dem Blut festgestellt werden). Bei fehlender Immunität auch nur gegen eine Impfkomponente (also Masern oder Mumps oder Röteln), oder fehlenden Aufzeichnungen über erfolgte Impfungen kann die  MMR-Impfung in jedem Lebensalter nachgeholt werden. Da es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, ist auch ein Impfen bei bestehender Immunität oder nach vorhergehenden Impfungen unproblematisch, denn in diesem Fall werden die Impfviren durch die bereits bestehende Immunabwehr an ihrer Vermehrung gehindert, eine Überimpfung ist nicht möglich.

Auf Grund der starken Masernvirusaktivität in Europa und wegen dem Masern-Eliminationsziel der WHO ist die MMR-Impfung derzeit in Österreich über die Gesundheitsbehörden ohne Altersbeschränkung kostenfrei erhältlich. 
Auch Jugendliche und Erwachsene, die als Kinder nur ein Mal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft worden sind, sollen eine weitere MMR-Impfung erhalten. Personen, die mit einem inaktivierten Masern-Impfstoff geimpft wurden (Masern adsorbiert oder Quintovirelon), sollten zwei Dosen MMR-Impfstoff erhalten.

Pflichtimpfung für USA bei Studienaufenthalt. Anlässlich einer Reise sollte der MMR-Status geprüft werden (Impfungen/Immunität vorhanden?) und gegebenenfalls die Impfung nachgeholt werden. Besonders wichtig ist die Impfung bei Frauen im gebärfähigen Alter – vor einer geplanten Schwangerschaft soll der Immunstatus überprüft werden („prepare for pregnancy“!).

Personen (Frauen) mit besonders hohem Infektionsrisiko (Röteln!) für sich und andere sollten immun sein, z.B. Lehrerinnen/Lehrer, Kindergartenpädagoginnen/Kindergartenpädagoge, Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger sowie Schülerinnen/Schüler in diesen Berufen und das gesamte medizinische Personal (Frauen und Männer).

Impfschema
Bei Erstimpfung im 1. Lebensjahr soll die 2. Impfung nach 3 Monaten verabreicht werden. Bei Erstimpfung nach dem 1. Lebensjahr erfolgt die 2. Impfung frühestmöglich, mit einem Mindestabstand von 4 Wochen.

HinweisDa es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, ist die Impfung gegen Masern-Mumps-Röteln in der Schwangerschaft kontraindiziert. Ausführliche Informationen zu Masern, Mumps und Röteln erhalten Sie unter Virale Infektionskrankheiten.

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Erfrierungen, Eis und tiefe Temperaturen

(C) Stuprich/ÖRD

Teile von Kontinenten gefrieren derzeit, die Temperaturen sind auf bis zu minus 40 Grad gefallen. Wer dabei längeren Aufenthalt außer Haus plant, sollte sich auch auf außergewöhnliche Ereignisse vorbereiten und zB bei Autofahrten zusätzlichen Wärmeschutz einpacken.

Wie ist die  Körperreaktion bei extremer Kälte?
Die wichtigsten Organe sind in unserer Körpermitte und im Kopf.

Wird es kalt, zieht der Körper deshalb die Gefäße in Armen und Beinen zusammen und drosselt die Durchblutung, damit weniger kaltes Blut in die Körpermitte fließt. Die Folgen sind spürbar: Finger, Zehen und Ohren kühlen zuerst aus, dort ist auch das Risiko am größten, dass sich Erfrierungen bilden. Die Muskeln zittern, um Wärme zu produzieren. Auch der Stoffwechsel ändert sich, also die chemischen Reaktionen im Muskeln, um Energie in Form von Wärme freizusetzen. Bei extremer Kälte reichen diese Prozesse jedoch nicht aus, die Körpertemperatur sackt ab.

Wie schnell wird sehr niedrige Außentemperatur zur Gefahr? 

Die Körpertemperatur kann relativ schnell gefährlich absinken. Noch früher kann es zu Erfrierungen der Haut kommen. Treffen Wind und Temperaturen von weniger als minus 27 Grad aufeinander, können Hautstellen schon innerhalb weniger Minuten gefrieren. Dass durch Wind tatsächliche und gefühlte Temperaturen oft auseinanderklaffen, lässt sich leicht erklären: Der Körper gibt kontinuierlich Wärme ab, die eine wenige Millimeter dicke und isolierende Luftschicht bildet. Trägt Luftbewegung diese warme Luft davon, fehlt ein wichtiger Schutzmechanismus. 

Welche Folgen hat eine Unterkühlung? 

Die normale Körpertemperatur liegt in der Regel bei etwa 37 Grad. Sinkt sie um ein halbes Grad, beginnen wir zu frieren. Ab 35 Grad Celsius handelt es sich um einen Notfall, ab 30 Grad wird es lebensbedrohlich. Unterschreitet die Körpertemperatur 26 Grad, gibt es keine Chance mehr, zu überleben. Meist versagen infolge der Kälte Herz und Kreislauf.  

Eine beginnende, ernsthafte Unterkühlung macht sich in der Regel durch Schüttelfrost bemerkbar, außerdem lässt die Konzentration nach. Die Betroffenen sprechen mitunter undeutlich, fühlen sich benommen, werden teilnahmslos und schläfrig. Auch das macht Unterkühlungen so gefährlich. Ohne Hilfe sind Menschen und auch Tiere nicht mehr dazu in der Lage, die Situation richtig einzuschätzen und Hilfe zu holen.  

Trifft man auf einen sichtlich unterkühlten Menschen oder ein Tier, sollte mittels Notruf 144 oder 112 Hilfe angefordert werden und den Betroffenen anschließend an einen windstillen Ort bringen (möglichst mit Zimmertemperatur).
Wichtig dabei: Den Betroffenen auf keinen Fall zu schnell aufwärmen, etwa durch Nähe zu einem Heizkörper, einem Feuer oder durch ein warmes Bad.

Die plötzliche Wärme kann dazu führen, dass der Körper die Blutgefäße in Armen und Beinen zu schnell wieder öffnet und das kalte Blut in die Körpermitte strömt. Dort kann es zu einer zusätzlichen Auskühlung kommen. Auch rubbeln und massieren sind aus diesem Grund kontraproduktiv. 

Was passiert bei Erfrierungen?

Die Anzeichen einer beginnenden Erfrierung kennen die meisten. Die Haut wird kalt und rot, es kribbelt, schließlich kann sie auch taub werden. Dringt die Kälte weiter ins Gewebe vor und gefriert die Haut, verfärbt sie sich erst gelblich weiß und schließlich weiß grau. Sie wird erst wächsern und schließlich hart. Gleichzeitig gehen alle Empfindungen für Kälte und Schmerzen verloren. 

Hat die Kälte bereits Gewebe zerstört, bilden sich nach dem Erwärmen innerhalb von 24 bis 48 Stunden große Blasen, erst danach verfärben sich die Hautstellen schwarz. Bei der Ersten Hilfe ist es auch bei Erfrierungen wichtig, weitere Kälte zu vermeiden und die Stellen vorsichtig aufzuwärmen, kalte Finger etwa in der Achselhöhle. 

Wie kann man sich vor extremer Kälte schützen? 

Eine wichtige Empfehlung: Keinen Alkohol trinken. Er verstärkt den Wärmeverlust, da er die Blutgefäße weitet. Außerdem sorgt er dafür, dass wir die Kälte weniger spüren. Alkoholfreie Getränke sind jedoch hilfreich, da ein dehydrierter Körper schneller auskühlt. 

Ebenfalls wichtig ist die richtige Kleidung, mehrere Lagen nicht zu enger Kleidung, damit sich zwischen den Schichten warme, isolierende Luftschichten sammeln können (Zwiebelprinzip). Fäustlinge sind besser als normale Handschuhe. Die Unterwäsche sollte Feuchtigkeit vom Körper wegleiten, da Schweiß auf der Haut ebenfalls abkühlt. 

Außerdem sollte man die ganze Zeit auf erste Anzeichen von Erfrierungen achten. Da die Stellen irgendwann taub werden, erkennen viele oft nicht wie ernst es um ihre Haut steht. Hinzu kommt, dass sich Erfrierungen auch unter der Kleidung bilden können, etwa wenn Handschuhe nicht genug wärmen.

Text auszugweise WELT de.

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Füße während der Fahrt am Airbag gelagert.



Ist es denn so schwierig zu begreifen was mit dem Fuß am Airbag im Fall der Airbagöffnung passieren wird? Der Effekt wird sehr wahrscheinlich eine Trümmerfraktur des Fußes sein, wenn nicht sogar das Becken an Frakturen beteiligt sein wird.

“Ich werde schon vorher reagieren!”,
hören wir wiederholt von Autofahrern und Beifahrer, wenn wir sie darauf aufmerksam machen.

Unsere Erfahrung:
Manche Menschen sind einfach UNBELEHRBAR

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Bei Handy Nutzung und Vorbeugung des Kopfes um 45 Grad wirkt eine Kraft von rund 200 Newton auf Bandscheiben

Die intensive Verwendung von Mobiltelefon außerhalb des Telefonierens kann sehr negative Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben: “Mit einer langen Handynutzung geht eine sehr ungünstige Körperhaltung einher”.

“Das Handy liegt in der Hand, der Kopf wird nach vorne übergebeugt. Dies wird ‘Anteflexionshaltung’ genannt. Es führt dazu, dass im Nackenbereich die Sehnen überlastet werden – auch die Bandscheiben der Halswirbelsäule bekommen einen großen Druck ab”. Kopfschmerzen und Schwindel bei Jugendlichen lassen sich häufig auf Verspannungen zurückführen. Im äußersten Fall könne das mit der Zeit zu einem frühen Bandscheibenverschleiß führen.

Haltungsschäden

Bei einer Handy Nutzung von mehr als 700 Stunden pro Jahr, das ergab eine US-Studie, kommt es bei der jüngeren Generation mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Haltungsschäden. Bei einer Vorbeugung des Kopfes um 45 Grad (relativ zur Wirbelsäule), wie dies beim Handynutzen häufig der Fall ist, wirkt eine Kraft von rund 200 Newton auf die Bandscheiben, “das ist so, als hätte man eine 20 Kilogramm schwere Last auf dem Nacken stehen”.

Weniger – aber doch auch – belastend ist das Vorbeugen des Kopfes um 15 Grad. Dies erzeugt immerhin einen Druck von rund 120 Newton, das entspricht  zwölf Kilogramm, die man mit dem Nacken stemmen würde.

Lange Pausen einlegen

Vor allem ein lang andauerndes, monotones Verharren in dieser Position ist kritisch zu sehen, längere Pausen einlegen und in eine ergonomische Haltung  wechseln. “Alternativ wäre zu raten, das Handy in Augenhöhe zu halten. Dies geht am besten beim Sitzen mit am Tisch abgestützten Ellenbogen.” Eine Alternative ist darüber nachzudenken und ein Handy nicht  als Langeweile zu benutzen.

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Update: Ergänzung des Rückrufs Valsartan haltiger Medikamente um zwei weitere Stärken

Landeshauptleute, Landessanitätsdirektionen, Datum: 14.08.2018
Österreichische Apothekerkammer, Kontakt: Dr. Christoph Baumgärtel
Österreichische Ärztekammer, Landesärztekammern, T: +43 505 55-36004, Fax: -36408
Universitätskliniken, E-Mail: basg_anfragen@basg.gv.at
Krankenanstalten / Anstaltsapotheken Unser Zeichen: INS-640.001-2574-038
Österreichischer Rettungsdienst Bundesverband  office.bv@oerd.or.at 

Betreff:  Update: Ergänzung Arzneimittel Rückruf

Sehr geehrte Damen und Herren,

In der Europäischen Union findet derzeit ein chargenbezogener Rückruf von valsartanhaltigen Arzneimitteln statt, deren Wirkstoff vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical produziert wurde. Die betroffenen Arzneimittel werden zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt.

Grund für den Rückruf ist eine mögliche produktionsbedingte Verunreinigung des Wirkstoffs mit NNitrosodimethylamin. Dieser Stoff ist von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Bislang liegen noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung in diesen Arzneimitteln enthalten ist. Der Rückruf aller betroffenen Chargen erfolgt daher europaweit vorsorglich bis zur Klärung des Sachverhaltes.

Eine erste wissenschaftliche Bewertung des Gefährdungspotentials fand bereits auf europäischer Ebene statt und eine akute Gefährdung kann zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Da solche Verunreinigungen aus dem Vorsorgeprinzip jedoch nicht zu tolerieren sind, wird ein Rückruf aller potentiell betroffenen Arzneimittel durchgeführt. Weitergehende Untersuchungen sind europaweit im Laufen und werden von der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) koordiniert und gemeinsam mit den Mitgliedstaaten abgestimmt. Ziel des Verfahrens ist es, zum Schutz der Patienten europaweit harmonisierte Maßnahmen zu ergreifen.

Patienten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen, sollen die Arzneimittel keinesfalls ohne Rücksprache mit ihrem Arzt absetzen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung. Ein akutes Patientenrisiko besteht nicht.

BASG / AGES MEA Institut Überwachung Traiseng. 5, 1200 Wien, Österreich Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5 l 1200 Wien l ÖSTERREICH l www.basg.gv.at DVR: 2112611 2 of 4

In Österreich sind folgende vermarktete Arzneimittel betroffen: (Stand vom 14.08.2018)

Bezeichnung der Arzneispezialität Zulassungsnummer Zulassungsinhaber

Valsartan-HCT +pharma 160 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-31510 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan-HCT +pharma 80 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-31509 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan-HCT +pharma 160 mg/25 mg Filmtabletten 1-31511 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan +pharma 320 mg – Filmtabletten 1-30679 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan +pharma 80 mg Filmtabletten 1-30677 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan +pharma 160 mg Filmtabletten 1-30678 +pharma arzneimittel gmbh

Valsartan 1A Pharma 80 mg – Filmtabletten 1-29516 1A Pharma GmbH

Valsartan 1A Pharma 160 mg – Filmtabletten 1-29517 1A Pharma GmbH

Valsartan/HCT 1A Pharma 80 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-29546 1A Pharma GmbH

Valsartan/HCT 1A Pharma 160 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-29547 1A Pharma GmbH

Valsartan/HCT 1A Pharma 160 mg/25 mg – Filmtabletten 1-29548 1A Pharma GmbH

Valsartan Actavis 40 mg Filmtabletten 1-28263 Actavis Group PTC ehf

Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten 1-28264 Actavis Group PTC ehf

Valsartan Actavis 160 mg Filmtabletten 1-28265 Actavis Group PTC ehf

Valsartan/HCT Actavis 80 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-28540 Actavis Group PTC ehf

Valsartan/HCT Actavis 160 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-28541 Actavis Group PTC ehf

Valsartan/HCT Actavis 160 mg/25 mg Filmtabletten 1-28542 Actavis Group PTC ehf

Valsax 80 mg – Filmtabletten 1-30649 G.L. Pharma GmbH

CO-Valsax 160 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-30664 G.L. Pharma GmbH

Valsartan G.L. 80 mg – Filmtabletten 1-30639 G.L. Pharma GmbH

CO-Valsax 160 mg/25 mg – Filmtabletten 1-30665 G.L. Pharma GmbH

Valsax 160 mg – Filmtabletten 1-30650 G.L. Pharma GmbH

Valsartan-HCT G.L. 160 mg/25 mg – Filmtabletten 1-30660 G.L. Pharma GmbH

Valsartan-HCT G.L. 160 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-30659 G.L. Pharma GmbH

Valsartan G.L. 160 mg – Filmtabletten 1-30645 G.L. Pharma GmbH

CO-Valsax 80 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-30663 G.L. Pharma GmbH*

Valsartan-HCT G.L. 80 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-30658 G.L. Pharma GmbH*

Valsarcomp 80 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-30691 Genericon Pharma GmbH

Valsarcomp 160 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-30692 Genericon Pharma GmbH

Valsarcomp 160 mg/25 mg Filmtabletten 1-30693 Genericon Pharma GmbH

Valsarcomp 320 mg/25 mg Filmtabletten 1-30695 Genericon Pharma GmbH

Valsartan Genericon 80 mg Filmtabletten 1-29606 Genericon Pharma GmbH

Valsartan Genericon 160 mg Filmtabletten 1-29607 Genericon Pharma GmbH

Valsartan Genericon 320 mg Filmtabletten 1-29608 Genericon Pharma GmbH

Valsartan Sandoz 80 mg – Filmtabletten 1-29521 Sandoz GmbH

BASG / AGES MEA

Institut Überwachung Traiseng. 5, 1200 Wien, Österreich Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5 l 1200 Wien l ÖSTERREICH l www.basg.gv.at DVR: 2112611 3 of 4

Bezeichnung der Arzneispezialität Zulassungsnummer Zulassungsinhaber

Valsartan Sandoz 160 mg – Filmtabletten 1-29522 Sandoz GmbH

Valsartan Sandoz 320 mg – Filmtabletten 1-29525 Sandoz GmbH

Valsartan/HCT Sandoz 80 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-29536 Sandoz GmbH

Valsartan/HCT Sandoz 160 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-29537 Sandoz GmbH

Valsartan/HCT Sandoz 160 mg/25 mg – Filmtabletten 1-29538 Sandoz GmbH

Valsartan/HCT Sandoz 320 mg/12,5 mg – Filmtabletten 1-29539 Sandoz GmbH

Valsartan/HCT Sandoz 320 mg/25 mg – Filmtabletten 1-29540 Sandoz GmbH

Valsartan STADA 80 mg Filmtabletten 1-28990 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan STADA 160 mg Filmtabletten 1-28991 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan STADA 320 mg Filmtabletten 1-28992 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan HCT STADA 160 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-29451 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan HCT STADA 320 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-29452 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan HCT STADA 160 mg/25 mg Filmtabletten 1-29454 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan HCT STADA 320 mg/25 mg Filmtabletten 1-29455 STADA Arzneimittel GmbH

Valsartan ratiopharm 40 mg Filmtabletten 1-29312 Teva B.V.

Valsartan ratiopharm 80 mg Filmtabletten 1-29313 Teva B.V.

Valsartan ratiopharm 160 mg Filmtabletten 1-29315 Teva B.V.

Valsartan/HCT ratiopharm 160 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-29334 Teva B.V.

Valsartan ratiopharm 320 mg Filmtabletten 1-30413 Teva B.V.

Valsartan/HCT ratiopharm 320 mg/12,5 mg Filmtabletten 1-30186 Teva B.V.

Valsartan/HCT ratiopharm 320 mg/25 mg Filmtabletten 1-30187 Teva B.V.

*Am 14.08.2018 wurde der Rückruf um diese Stärken ergänzt.

Weitere Informationen:

 Sicherheitsinformation zum Valsartan Rückruf und betroffene Arzneimittel:

https://www.basg.gv.at/news-center/news/news-detail/article/rueckruf-von-arzneimitteln-mit-wirkstoffvalsartan-

vom-chinesischen-hersteller-zhejiang-huahai-pharma/

 Amtliche Rückrufschreiben:

https://www.basg.gv.at/news-center/news/news-detail/article/valsartan-1250/

 Überprüfung der Valsartan-Medikamente – Update:

https://www.basg.gv.at/news-center/news/news-detail/article/ueberpruefung-der-valsartanmedikamente-

update-1255/

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Hanf – eine Pflanze des Altertums neu entdecken!

Das klitzekleine Kraftpaket: Hanfsamen schützen deinen Körper vor Krankheiten und verlangsamen den Alterungsprozess. Wie das möglich ist?

Superfood Hanfsamen: das steckt alles drin: Die kleinen Hanfsamen, die eigentlich Nüsse sind und einen Durchmesser von ca. 3 Millimeter haben, sind richtige Kraftpakete! Sie beinhalten  wichtige Aminosäuren und Vitamine und obendrein eine ordentliche Portion Protein. Mit einer Dosis Hanfsamen deckst du einen großen Bedarf an Calcium, Kalium, Magnesium, Schwefel und Eisen ab. Auch die Vitamine A, B, C, D und E sind in ihnen enthalten. Außerdem versorgen sie dich mit Omega-3-Fettsäuren, der Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure und Antioxidantien. Weil all diese Stoffe in einer sehr hohen Konzentration in den Hanfsamen vorkommen, sind sie ein richtiges Superfood. Selbiges gilt für das Speiseöl aus den Samen.

Hanfsamen sollten ganz weit oben auf deinem Speiseplan stehen. Dank ihrer Inhaltsstoffe Vitamin C und E und den Antioxidantien bremsen Hanfsamen Alterungsprozesse, blockieren Krebserkrankungen und helfen dabei, wichtige Aufgaben im Stoffwechsel zu erfüllen. Dein Immunsystem wird gestärkt und Giftstoffe leichter ausgeschieden. Die wichtigen Aminosäuren beschleunigen den Neubau und die Reparatur von Zellen in deinem Körper. Deine Herzgesundheit und deine Verdauung werden dank der Fettsäuren gestärkt. Außerdem wirken Fettsäuren entzündungshemmend und helfen so bei Asthma, Ekzemen und Allergien.

Schön und schlank dank Hanfsamen?
Die gesunden Hanfsamen sind ein richtiges Anti-Aging Wundermittel. Vor allem deine Haut profitiert, wenn Hanfsamen regelmäßig in deinem Speiseplan integriert werden. Das Vitamin E und das Zink, das in den kleinen Nüssen enthalten ist, wirken antioxidativ und schützen deine Haut, deine Haare und deine Nägel vor den schädlichen Einflüssen von freien Radikalen.

Dank der gesunden Fettsäuren wird die Fettverbrennung in deinem Körper erleichtert. Das wirkt sich positiv auf deinen Cholesterinspiegel aus. Auch das unterstützt schöne Haut und starke Haare. Die B-Vitamine in den Hanfsamen helfen dir beim Muskelaufbau. Die Mineralien und die essentiellen Fette, die in den Hanfsamen enthalten sind, unterstützen die Regeneration und den Heilungsprozess deiner Muskulatur.

Ein großes Plus: die Hanfsamen liefern eine Menge Energie. Deine Produktivität und Konzentrationsfähigkeit werden erhöht und machen dich richtig resistent gegen Stress. Hanfsamen sind also richtige Alleskönner. Dank ihnen wird deine Haut jung aussehen, deine Haare voll und voluminös bleiben und dir der Muskelaufbau leichter gelingen. Sie sind als Superfood richtige Wundermittel, um Geist und Körper jung zu halten und legal im Handel erhältlich.

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